Hyaloronsäureinjektion zur Arthrosebehandlung

Gelenkverschleiß (Arthrose) ist in unserer Gesellschaft eine weitverbreitete Erkrankung, die im Endstadium zu einem operativen Gelenkersatz (künstliches Gelenk) führen kann. Hierbei kommt es in den frühen Stadien zu einer Erweichung der Gelenkknorpel, was u. a. zu einer mechanischen Abnutzung bis hin zum völligen Verlust des Gelenkknorpels führt. Ursächlich hierfür ist u. a. der Verlust von Hyaloronsäure in den Knorpelschichten. Hyaloronsäure ist eine körpereigene Substanz, die in den Gelenken als Schmiermittel dient und die den Gelenkknorpeln eine hohe Druckbelastbarkeit verleiht. Durch die Injektion von Hyaloronsäure werden folgende Effekte erzielt:

  1. viskoelastische Dämpfung („Stoßdämpfereffekt“),

  2. Schmierung der Gelenkoberflächen,

  3. Stimulation der noch vorhandenen Knorpelzellen zur Bildung neuer, eigener Hyaloronsäure und damit einer Verbesserung der Druckbelastbarkeit.

In unserer Praxis verwenden wir eine synthetisch hergestellte Hyaloronsäure zur Behandlung der frühen und mittleren Stadien der Knorpelschädigung, um die noch vorhandenen Knorpelzellen zu schützen, das Gelenk belastbarer zu machen und damit das Fortschreiten einer Arthrose zu verlangsamen.

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